Medienrechte für China vergeben: PP Sports und Bundesliga International schließen Kooperation über fünf Jahre

Gesprächsrunde in Peking am Montag: Fanjian Shen, Moderator bei PP Sports, Alexander Jobst, Vorstand Marketing des FC Schalke 04, Peter Leible, Head of Global Audiovisual Rights bei der Bundesliga International, Zeng Gang, Vizepräsident von PP Sports, Benjamin Wahl, Head of China bei Borussia Dortmund, Li Zhang, Club Media Director China des FC Bayern München, und Li Ying, Vice President von Lagardère Sports (von links).

09.07.2018 – Die Bundesliga International hat die TV- und Onlinerechte für die Bundesliga in China für die nächsten fünf Jahre an PP Sports vergeben, beginnend mit der Saison 2018/19. Zum Start der Kooperation fand am heutigen Montag in der Deutschen Botschaft in Peking eine Pressekonferenz statt. Neben Zeng Gang, Vizepräsident von PP Sports, und Peter Leible, Leiter Global Audiovisual Rights (AVR) Bundesliga International, waren auch Vertreter des FC Bayern München, von Borussia Dortmund, des FC Schalke 04, von Bayer 04 Leverkusen und des VfL Wolfsburg anwesend. Zu den Teilnehmern gehörten zudem Schalkes Abwehrspieler Naldo und der frühere chinesische Nationalspieler und Bundesliga-Profi Shao Jiayi, der seit 2017 Mitglied des „Bundesliga Legends Network“ der DFL ist.

Mit dem Vertrag erhält PP Sports die TV-Rechte der Bundesliga in China in Kooperation mit CCTV und die exklusiven Onlinerechte für Internet, neue Medien, OTT (Over-the-top-Content)-Dienste und andere Medienkanäle.

„Ich freue mich sehr auf eine starke Partnerschaft mit der Bundesliga. Als eine der fünf großen Fußball-Ligen in Europa hat die Bundesliga eine lange Geschichte und ist die am besten besuchte Fußball-Liga der Welt. Die Bundesliga hat auch eine starke Fangemeinde in China", sagte Zeng Gang. „Wir werden die Video- und Content-Expertise von PP Sports und die Offline-Möglichkeiten unserer Muttergesellschaft Suning Commerce Group nutzen, um die Entwicklung der Bundesliga in China in neue Höhen zu führen.“ Die große Popularität des deutschen Profifußballs in China wird auch dadurch verdeutlicht, dass die Bundesliga im Rahmen der „Red Card“-Studie 2018 zum vierten Mal in Folge als Nummer eins unter den europäischen Fußball-Ligen in den chinesischen Digitalmedien ausgezeichnet wurde.

„Aufgrund der über 20-jährigen TV-Übertragung der Bundesliga in China, insbesondere durch den nationalen Fernsehsender CCTV, hatte China schon immer eine der größten Fangemeinschaften außerhalb Deutschlands. Die deutsch-chinesische Fußball-Kooperation ist ein Beleg für die enge Verbindung zwischen China und Deutschland und hat dazu beigetragen, zwei große Sportnationen näher zu bringen", sagte Robert Klein, CEO Bundesliga International. „Zahlreiche Reisen von Bundesliga-Clubs nach China in den vergangenen Jahren haben die Bundesliga den chinesischen Fans näher gebracht. Und das Interesse wächst. Wir freuen uns sehr, mit PP Sports einen Partner zu haben, der nicht nur die Bedürfnisse der Bundesliga-Fans zufrieden stellt, sondern auch die Begeisterung für den Fußball weiter vergrößert.“